Es heißt Finnisch sei eine der am schwersten zu erlernenden Sprachen der Welt. In der Grammatik wimmelt es von unbekannten Begriffen wie Vokalharmonie oder agglutinierender Sprachbau. Mit 15 Fällen stehen dem Lernenden eine Fülle an Deklinationsmöglichkeiten zur Verfügung.
Als finno-ugrische Sprache hat Finnisch wenig mit den restlichen europäischen Sprachen, die meist indogermanische Ursprünge haben, gemeinsam. Finnisch hingegen ist eng verwandt mit Estnisch und etwas lockerer mit Ungarisch.
Nur 0,05 % der Weltbevölkerung sprechen Finnisch, wobei selbst in Finnland viele schwedische Muttersprachler sind. In Schweden wiederum spricht eine 300.000 Einwohner starke Minderheit im Norden Finnisch.
Was also spricht dafür diese Sprache zu erlernen (abgesehen von der Notwendigkeit bei einem Arbeits- oder Studienaufenthalt den Einheimischen gegenüber kommunikativ zu werden)?
Finnisch ist durch einen Überhang an Vokalen eine sehr wohlklingende Sprache. Ohne näher auf die Sinnigkeit der Übersetzung eingehen zu wollen, zeigt der nachfolgende finnische Zungenbrecher dies sehr deutlich: