Als einer der wichtigsten Wirtschaftsstandorte ist Tampere mit 204.000 Einwohner, Tendenz steigend, die drittgrößte Stadt Finnlands. Aufgrund der vielfältigen Industrielandschaft wird sie deshalb auch Manchester des Nordens genannt. Schon seit dem 18. Jahrhundert ist Tampere eine innovationsträchtige Stadt. Die erste Papierfabrik Finnlands stellte die erste Papiermaschine her, eine Baumwollfabrik wurde früh eingeführt, von deren Mitarbeitern dies erste Glühbirne Skandinaviens konstruiert wurde. Die frühere Papier- und Textilindustrie wurde jedoch weitgehend von der Metall- und Elektroindustrie ersetzt, die heute mehr als die Hälfte der Einwohner beschäftigt. Neben vielen anderen Museen gibt es in Tampere auch das Lenin-Museum, das eine Ausstellung in den Räumen beinhalten, in welchen Lenin und Stalin 1903 das erste Mal zusammentrafen.
An der Universität Tampere und an der Technischen Universität Tampere sind je 10.000 Studenten eingeschrieben.